
Förderverein
für junge Künstler e.V.
galerie im griesbad
Seelengraben 31
D–89073 Ulm
Fon 0049–(0)731 – 9 40 81 03
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| Gründung | Baugeschichte | Vorstand | Mitglieder |
Aus Anlass des 30jährigen Galeriebestehens
haben Freunde und Mitglieder der galerie im griesbad zur Überraschung
des 1. Vorsitzenden Reiner Bühring ein Jubiläumsfest
inszeniert.
(Interessierten Leser bieten wir weiter unten auf dieser Seite die Gelegenheit,
sich über die Entstehung, die inhaltliche Ausrichtung, über die
Mitglieder und über die Art der Galeriearchitektur zu informieren). Durch
das Programmm führte Alfred Ammann, 2. Vorsitzender der Galerie.
Momentaufnahmen während des Programms
(Erstes Bild: Mitglieder
und Gäste;
zweites Bild: Peter Heeg während seiner Laudatio;
drittes Bild: Reiner Bühring, 1. Vorsitzender, während seiner Ansprache.)
Mit einem Klick auf den folgenden Button können
Sie sich die charmante Laudatio von Peter Heeg auf den 1.
Vorsitzenden herunterladen (PDF-Datei)
Fotoalben
Mit einem Klick auf die Augen gelangen Sie zur Fotogalerie mit
Impressionen zur Feier von
Anne Ammann
Andreas Bilger
1978 bewarb sich Reiner
Bühring um einen Teil des Gebäudes, um dessen Räume für sich als
Abstellraum zu gewinnen. Nach abgeschlossenen Sanierungsarbeiten fand im Mai
desselben Jahres in diesem Räumen ein Fest statt. Zu diesem Anlass wurden
die Wände mit Kunst (Bildern) dekoriert. Am nächsten Tag war in der Press
zu lesen: Neue Galerie in Ulm!
Das war die Geburtsstunde der Galerie und die einstigen Abstellräume wurden
zu Galerieräumen in denen zeitgenössische Kunst ausgestellt wird.
Im Laufe der Zeit kam es zu einer fruchtbaren Kooperation mit anderen Galerien
– zunächst mit dem Kunstverein
Gelsenkirchen, danach mit der
Städtischen Galerie in Lüdenscheid in Person von Uwe Obier.
1986 wurde das gesamte Gebäude restauriert. Dies führte zu
einer erheblichen Erweiterung der Galerie, verbunden mit deutlich höheren
Kosten was die Gründung eines Vereins nötig machte, der die Trägerschaft der
Galerie übernehmen könnte. Ansprechpartner für die Vereinsgründung
waren vor allem Personen, die Werke von Künstlern, die in der Galerie ausgestellt
worden waren, erworben hatten, was als höchstes Zeichen der Zustimmung zum
Ausstellungsprogramm zu werten war. Dieser Anspekt war Grundlage zur Mitgliederauswahl
was zu einer verhältnismäßig homogenen Gruppe hinsichtlich der Betrachtungsweise
der Kunst, die in der Galerie präsentiert wurde und bis heute ausgestellt
wird, führte.
Ziel der Galerie ist es, moderne Kunst und
junge Künstler zu fördern.
Präsentiert werden renommierte und weniger bekannte Künstler aus
dem In- und Ausland. Maßstab ist die Qualität der eingereichten
Arbeiten. Auf ihren künstlerischen Kern reduzierte Arbeiten werden begünstigt.
Die Galerie befindet sich im ehemaligen Seelhaus
der Stadt Ulm.
Seelturm und Seelengraben, wie der Stadtmauerzug vom Seelturm bis zur Frauenstraße
heißt, haben ihren Namen vom einstigen Seelhaus, das bereits seit 1400
stand.
In Seelhäusern versorgten Ordensfrauen nach der dritten Regel (deswegen der
Name „Tertinanerinnen oder „Beginen“) des heiligen Franziskus Kranke. Das
Ulmer Seelhaus diente vor allem der Unterbringung von Patienten, die an ansteckenden
Krankheiten litten.
1544/45 baute man das heute noch erhaltene Rückgebäude,
ein zweigeschossiger Mauerbau mit zweischiffigem Erdgeschoss, dessen Kreuzgratgewölbe
auf Rundsäulen mit gotisierten Stabwerkkapitälen ruhen.





Im 17ten Jahrhundert
wurden im Seelhaus gelegentlich auch Leichensektionen
für Ärzte und Studenten durchgeführt.
1786 richtete die Reichsstadt darin ein Arbeitshaus
ein (s. Stadtführer Ulm, Gondrom).
Seit 1803 diente es als Gefängnis. Dies
blieb auch bis zum Ende des zweiten Weltkrieges so. Danach diente es als Notaufnahmelager
für Flüchtlinge.
Später beherbergte es in Teilen des Gebäudes das erste Ulmer Schülerparlament.
Zum Schluss die Ulmer Jugendzeitung, die 1978 das Gebäude räumte.
Seit 1978 Nutzung der Räume durch die galerie
im griesbad.
Oberbürgermeister Ivo Gönner, Dipl. Ing. A. Ammann, Dr. H. Bruns, Dipl. Ing. R. Bühring, Dipl. Volkswirt und Honorarkonsul von Litauen H. J. Derra, H. Diebold, D. Dufner, M. Frank, Prof. Dr. S. Goldmann, J. Gubo, D. Herzog, Dr. K.-H. Hötsch, R. Jahn, Prof. Dr. R. Kanzleiter, D. Kloske, J. Koch, W. Küppers, M. Kyank, E. Maus, D. Möritz, H. Rabe, Dr. I. Reisert, W. Röhrl, W. Schneider, Dipl. Kaufm. F. Spiegel, B. Straetmanns, G. Steinle, Prof. Dr. R. Terinde, H. Ullwer, N. Unterharnscheidt
© 2004 Inhalt: galerie im griesbad | Ulm
© 2004 Design: Anne Ammann Grafik | Ulm | www.ammann-grafik.de